Für deutsche Einwanderer in Andalusien ist es nicht besonders leicht täglich aktuelle Nachrichten über den eigenen Wohnort zu finden. Wer der spanischen Sprache nicht besonders mächtig ist und kaum täglich spanische Zeitungen liest, wird schnell Probleme bekommen, sich über lokale News und Veranstaltungen auf dem Laufenden zu halten. Denn auch der Freundes- und Bekanntenkreis kann nicht immer über alles informiert sein, was an der Costa de la Luz so geschieht.
Für deutsche Einwanderer, die sich rund um Conil, Chiclana oder Cádiz niedergelassen haben, hat deshalb vor Kurzem eine lokale Online-Zeitung ihre Web-Pforten geöffnet. Unter www.strandgazette.com werden beinahe täglich aktuelle Nachrichten und Reportagen veröffentlicht, die das Leben in Conil und an der „Lichtküste“ noch ein kleines bisschen schöner machen, als es ohnehin bereits ist. In der Strandgazette können tagesaktuell Neuigkeiten abgerufen werden, welche nach Regionen und Themen sortiert sind. Außerdem werden zu lokalen Events Fotogalerien und Videos veröffentlicht, damit auch diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, entsprechende Eindrücke von der Costa de la Luz direkt auf den Monitor bekommen.
Neben der Online-Ausgabe der Strandgazette wird ab dem 1. März auch endlich die erste Printausgabe erscheinen. In dem Magazin „Die Strandgazette“ werden Berichte und Reportagen veröffentlicht werden, die den Zeitgeist für deutsche Auswanderer an der Costa de la Luz widerspiegeln. Das Magazin wird kostenlos in ausgesuchten Lokalen ausliegen. Genaue Informationen zu den Distributionsorten können bei Max Adler per E-Mail oder Telefon angefragt werden.
Natürlich sind auch Berichte, News und Reportagen von Urlaubern und Residenten herzlich willkommen. Grundsätzlich wird alles veröffentlicht, was spannend und gut geschrieben ist!
Es ergab sich für mich als richtige Entscheidung, eine 14-tägige Reise nach Andalusien anzutreten. Wer seine Weihnachten mit wenig Weihnachtsbeleuchtung, dafür aber unter Palmen, am Meer und unter der Sonne verbringen möchte sowie sein Neujahr ohne großen Böllerlärm und trotzdem viel Lebenslust, ist in Andalusien bestens aufgehoben!
Vor allem das spanische Temperament, die Freundlichkeit der Menschen, die Einstellung der Leute, ist, was mir am ehesten in Erinnerung bleiben wird. Weiterlesen
Die Mezquita von Córdoba ist zweifellos die bekannteste touristische Attraktion von Córdoba. Sie war einst die größte Moschee der Welt und ist noch heute einer der weltweit größten Sakralbauten. Der Bau wurde während der Herrschaft der Mauren im Jahre 784 begonnen und bis 987 ständig erweitert. 1236, im Zuge der Rückeroberung, wurde die Moschee zur christlichen Kirche geweiht. Alfonso X beauftragte die Konstruktion der Villaviciosa-Kapelle sowie der königlichen Kapelle. Im Jahre 1523 wurde dann ein komplettes Kirchengebäude in die Moschee gepflanzt. Das macht auch die besondere Attraktion dieses Bauwerks aus: Einerseits die maurische Baukunst und dann mitten drin diese Kathedrale im plateresken Sil.

Mariä-Empfängnis-Kathedrale
Auch heute noch werden täglich Gottesdienste abgehalten. Den moslemischen Bürgern ist es allerdings untersagt dort zu beten oder Gottesdienste abzuhalten.
Öffnungszeiten und Preise:
(Ohne Gewähr, da Zeiten und Preise sich ändern können, Auskunft unter +34 957 47 05 12)
Erwachsene 8,00 €, Kinder 4,00 €. Kartenkauf vor Ort. Eine Vorabreservierung ist nicht möglich/nötig.
Montag bis Samstag: 10 – 19 Uhr
Sonn- und Feiertage: 8.30 – 11.30 und 15 – 19 Uhr
Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung.
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Gottesdienst in der Mezquita:
8:30 – 09:20 Uhr (ausser sonntags und an religiösen Feiertagen).
Sonn- und Feiertage: 12:00 und 13:30 Uhr.
Individueller Besuch (stillschweigend).
Download der Öffnungszeiten und Preise aller Monumente in Córdoba hier!
Mezquita-Kathedralen: Eine Geführte Tour könnt Ihr hier online buchen.
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Andalusische Märkte

Andalusien-Reisende sollten mindestens einmal eine Markthalle besucht haben. Gerade die in den großen Städten sind interessant. Hier findet man frisches Obst und Gemüse, fangfrischen Fisch, Fleisch und Wurstwaren, Gewürze und Kräuter, … einfach alles, was so auf einem Markt feilgeboten wird. Zudem gibt es immer mehr Essensstände, an denen einheimische Spezialitäten ganz frisch und zu moderaten Preisen angeboten werden.
Zentralmarkt Málaga Atarazanas
Ich habe kürzlich den Markt in Málaga besucht. Solch ein Besuch ist ein Erlebnis für alle Sinne: Die Augen werden verzaubert von der farbenfrohen Vielfalt an Obst und Gemüse, der Geruchssinn wird umschmeichelt von Gewürzen aus aller Herren Länder und bei den Fischständen höre ich belustigt den Fischhändlern zu, mit welchen Sprüchen sie lautstark die Kundschaft davon abhalten, beim Nachbarstand einzukaufen. Jeder hat den besten und frischsten Fisch. Gefeilscht wir hier übrigens nicht. Die Waren haben alle feste Preise und sind meist auch angeschrieben.

Der Markt von Málaga ist in drei Bereiche eingeteilt: Auf der rechten Seite die Obst- und Gemüsehändler, in der Mitte die Fischstände und links die Fleisch- und Wurstverkäufer. Im Gegensatz zu anderen Markthallen ist der Mercado Central de Atarazanas ein relativ neuer Markt und wurde erst ca. 1876-79 erbaut. Vorher waren an dieser Stelle unter anderem ein Militär-Krankenhaus und eine Kaserne.

Das Eingangstor aus Marmor war einmal eines der 5 Stadttore, die unter dem maurischen König ABDERRAMÁN lll ano XIII errichtet wurden. Durch das Tor gelangte man von einer Schiffswerft der Nasriden in die Stadt.

Die beeindruckende Glasfront auf der hinteren Seite des Marktes kommt aus der Werkstatt der Brüder Atienza und stammt aus dem Jahr 1973.
Cafe-Bar Mercado Atarazanas

In den Markt geht man übrigens nicht nur zum Einkaufen, man kann hier auch sehr gut essen. Es gibt mittlerweile mehrere Stände, die Restaurants beherbergen. Da sie direkt an der „Quelle“ sitzen, werden hier nur frische Zutaten verarbeitet. Z.B. die Cafe-Bar Mercado Atarazanas (siehe auch Tapas Bars Malaga). Hier bekommt man die unterschiedlichsten Tapas mit fangfrischen Fisch, frittiert oder gebraten. Die Bar ist sehr beliebt, weswegen zu den Stoßzeiten immer ordentlich Betrieb herrscht und man sich beim Kellner mit Nachdruck bemerkbar machen muss. Gegessen wird im Stehen, denn die wenigen Barhocker sind meistens besetzt.
Der Markt befindet sich in der Calle Atarazanas, einer Parallelstraße der Alameda Principal.
Wart Ihr schon mal auf solch einem Markt? Ich freue mich über Eure Kommentare, Fragen, Tipps und Anregungen!

Die Villas Turísticas de Andalucía sind 3* Ferienunterkünfte der besonderen Art. Sie befinden sich in den schönsten ländlichen Gegenden Andalusiens, in jeder Provinz gibt es eine Villa: Villa de Laujar in Almería, Villa de Cazorla in Jaén, Villa de Bubión in Granada, Villa de Priego in Córdoba und Villa de Grazalema in Cádiz (die Villas in Sevilla und Huelva sind noch nicht wiedereröffnet). Ob man hier einfach nur in der Natur zur Ruhe kommen möchte oder Aktivitäten wie Wandern, Ausreiten, Vogelbeobachtung, Canyoning oder Wildwasser-Kajak etc. ausüben möchte, hier kommt jeder auf seine Kosten.
In ihrer Architektur sind die Villas den traditionellen Dörfern der jeweiligen Region nachempfunden und optimal in Ihre Umgebung integriert. Man findet dort einfache Doppelzimmer und Apartments mit jeweils einem Salon und 1 oder 2 Schlafzimmern. Einige verfügen sogar über eine Kochgelegenheit, was die Villas gerade für Familienurlaub attraktiv macht.
In den Haupthäusern gibt es neben der Rezeption modern ausgestattete Versammlungssäle, Aufenthaltsräume und ein Restaurant. Alle Villas verfügen über einen Außen-Pool und es gibt Spielplätze sowie genügend kostenlose Parkmöglichkeiten.
Die Villas Turísticas bieten sich auch als alternative Stationen für Andalusien-Rundreisen mit dem Mietwagen an: Man wohnt kostengünstig (zwischen 39.- und 75.- €) in ländlichen Regionen mit all deren Vorteilen und Angeboten und kann von dort aus die jeweiligen Kulturzentren in Form von Tagesausflügen besichtigen. Es gibt kaum eine bessere Art, ein Land kennenzulernen.

Die königlichen Reitställe von Córdoba wurden im Jahre 1570 auf Erlass von König Felipe II gegründet. Damit ließ er seiner Passion für Pferde freien Lauf und machte sich zum Ziel, für sich und die Welt die beste Pferderasse zu züchten: Den Andalusier. Was als königlicher Wunsch begann, wurde zu einem der liebsten und wichtigsten Projekte Felipe II. Der reinrassige Andalusier, vor allem als Reitpferd geschätzt, wurde bald zum Symbol des iberischen Reiches.
Mittlerweile kehren die Pferde zu Ihrem Geburtsort Córdoba zurück. Mit der Reitshow „Anmut und Passion der Andalusischen Pferde“ (Pasión y duende del Caballo Andaluz) lädt der Reitverein Córdobas (Córdoba Ecuestre) in Kooperation mit dem Tourismusverband zu einer einzigartigen magischen Schau ein, welche die ganze Schönheit, Intelligenz und den edlen Geist dieser Pferde und die Fertigkeiten ihrer Reiter widerspiegelt.
Mir persönlich haben die Darbietungen der andalusischen „Cowboys“ gefallen, die mit langen Lanzen ausgerüstet über die Viehweiden und durch die Korkeichenwälder reiten, um die Kampfstiere zusammen zu treiben.
Jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag um 21:00 Uhr kann man in den Caballerizas Reales de Córdoba diesem Event beiwohnen. Der Eintritt kostet 15.- €, für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren 10.- € (darunter frei). Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn. Kartenvorverkauf in der Touristeninformation Plaza de las Tendillas und Campo Santo de los Mártires (gegenüber Alcázar de los Reyes Cristianos).
Córdoba Ecuestre
C/ Caballerizas Reales, 1
14004 Córdoba
+34 957 497 843 / +34 671 949 514
Webseite
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Jürgen Heitmann