Urlaub oder Spanischlernen? Warum nicht beides auf Sprachreise nach Malaga!
Eine Sprachreise nach Malaga ist eine optimale Möglichkeit, Urlaub mit Weiterbildung zu verbinden. Wenn Ihr Euch zwischen Strandurlaub und Spanischkurs nicht entscheiden könnt oder am besten beides machen möchtet, aber wenig Zeit dafür habt, ist der Besuch eines Spanischkurses in Malaga eine tolle Sache!
Warum bietet solch eine Sprachreise so viel Mehrwert?
Spanisch authentisch und nachhaltig lernen
Man lernt Spanisch aus verschiedenen Gründen: weil man die Sprache mag, weil man ins spanischsprechende Ausland möchte oder weil man es für den Beruf braucht. Am besten lernt man Spanisch im Land, wo es “zu Hause“ ist – intensiv, einfach, authentisch und nachhaltig. Das machen Vermittler wie Sprachdirekt mit verschiedenen Sprachkursen in Malaga möglich. Die Faustregel lautet: Wenn Ihr einen Sprachkurs in Spanien besucht, könnt ihr Eure Spanischkenntnisse innerhalb von vier Wochen um ein Sprachlevel verbessern (also z.B. von A1 auf A2). Das ist so, weil Ihr nicht nur in der Sprachschule Spanisch lernt, wie es beispielsweise bei einem Spanischkurs in Deutschland der Fall wäre. In Spanien seid Ihr 24 Stunden am Tag von der spanischen Sprache umgeben. Ihr müsst jede Alltagssituation auf Spanisch meistern und Euch mit Euren Mitschülern oder Gasteltern verständigen.

Urlaubsfeeling in Malaga
Gleichzeitig könnt Ihr einen tollen Urlaub aus Eurer Sprachreise machen. In Malaga könnt Ihr einerseits viel Zeit an den schönen langen Stränden verbringen und richtig entspannen. Andererseits könnt ihr aber auch viele Sehenswürdigkeiten in Malaga besichtigen. Eine sehr bekannte davon ist das Geburtshaus von Pablo Picasso. Ihr könnt auch den herrlichen Blick auf die Altstadt von den Festungen Alcazaba und Castillo de Gibralfaro genießen. Außerdem bieten sich viele Ausflüge in die benachbarten Städte an – Sevilla, Granada, Cordoba, Gibraltar – überall kann man das andalusische Flair und die Kultur entdecken. Auch Marokko ist ein interessantes Ausflugsziel – Seine Kultur hat im Laufe der Jahrhunderte ganz Andalusien geprägt. Wenn Ihr einen Standard Spanischkurs bucht, der vormittags stattfindet, habt Ihr freie Nachmittage und Abende. Dank der gemeinsamen Aktivitäten, die die Sprachschulen in Malaga organisieren, wird es Euch nie langweilig. Ihr könnt viele wertvolle Tipps für Sightseeing bekommen sowie organisierte Aktivitäten, wie abends gemeinsam Tapas essen gehen.

Spanische Kultur entdecken
Eine der unvergesslichen Erfahrungen auf der Sprachreise ist der nahe Kontakt zu Einheimischen. Viele Sprachschüler bevorzugen, in einer Gastfamilie zu wohnen. Das bringt ganz viele Vorteile mit sich. Ihr könnt den Alltag und die Lebensweise der Spanier hautnah erleben und zwar nicht nur was das spanische Essen betrifft, sondern Ihr werdet in interessante und vielleicht unbekannte Situationen geraten, die die Kultur und die Lebensfreude der Spanier prägen. Das ist schön, denn so verbessert Ihr nicht nur Eure Spanischkenntnisse, sondern auch Eure eigenen Erfahrungen machen.

Sprachreise und Berufsleben
Eine Sprachreise bringt Euch auch eine Menge Vorteile im Beruf, insbesondere wenn diese etwas länger ausfällt. Ihr könnt sie im Lebenslauf dann als Auslandserfahrung und Fremdsprachenkenntnisse angeben, was von potentiellen Arbeitgebern sehr positiv gesehen wird. Es ist ja auch so, dass Berufstätige nur eine begrenzte Anzahl von Urlaubstagen haben und man sollte diese nach Prioritäten aufteilen. Bei einer Sprachreise können insbesondere Berufstätigen sehr effektiv und erfolgreich ihre Urlaubstage verwenden, weil sie eine Weiterbildung mit einem schönen Urlaub kombinieren können.
Zudem ist es auch gut zu wissen, dass Sprachreisen als Bildungsurlaub anerkannt werden. Diesen gibt es in den meisten deutschen Bundesländern – Arbeitnehmern stehen 5 Tage pro Jahr Bildungsurlaub zur Verfügung. Für Berufstätige ist das besonders attraktiv. Dabei solltet Ihr wissen, dass nur bestimmte Sprachschulen Anerkennung für Bildungsurlaub besitzen und in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Bedingungen gelten. Am besten erkundet Euch bei Eurem Sprachreisen-Vermittler und Eurem Arbeitgeber über die Details.
Der Mehrwert einer Sprachreise ist also deutlich zu erkennen. Wenn Ihr wieder nach Deutschland zurückkehrt, habt ihr Eure Spanischkenntnisse um einiges verbessert. Zudem habt ihr ein Zertifikat von der Sprachschule, welche Ihre Spanischkenntnisse offiziell bestätigt. Ihr habt eine Menge unvergessliche Erfahrungen für das Leben gesammelt und zwar viel mehr als im normalen Urlaub.
Die Bildrechte liegen bei Sprachdirekt
Diese Woche hatte ich Gelegenheit, einige der typischen Corralones von Malaga zu besichtigen. Einmal im Jahr öffnen die Bewohner dieser traditionellen Wohnblocks im Rahmen eines Wettbewerbes ihre Türen für Besucher.
Ein Corralón ist ein Mehrfamilien-Wohnhaus, welches einen Innenhof umschließt. Die meist kleinen Wohneinheiten sind vom zentralen Innenhof her zugänglich und über eine Aussen-Galerie verbunden. Der Innenhof, in der Regel mit einem Springbrunnen versehen, ist das Herzstück des Corralón. Einige von Ihnen sind wahre Oasen, die zum Verweilen und Entspannen einladen. In den grösseren wurden sogar Bäume angepflanzt, in den kleineren müssen Pflanzen- und Blumenkübel genügen. In Gemeinschaftsarbeit werden die Innenhöfe gestaltet und regelmäßig gepflegt.
In Malaga befinden sich diese Wohnhäuser hauptsächlich in den Stadtvierteln Trinidad und El Perchel.
Die Bewohner der Corralones kommen aus der einkommensschwachen Bevölkerungsschicht und werden oft als soziale Randgruppe angesehen. Um die Integration dieser Bürger zu fördern, hat die Stadt Malaga vor einigen Jahren begonnen, alljährlich einen Konkurs zu veranstalten, in dem die schönsten Corralones gekürt werden. Dieses Jahr haben 43 dieser Wohngemeinschaften teilgenommen.
Mit sehr viel Liebe zum Detail und Stolz richten die Bewohner gemeinsam ihre Innehöfe her. An den Geländern der Galerien hängen Mantones, traditionelle Schals und Flamenco-Kleider. Dekorationsgegenstände werden aus den Wohnungen geholt und liebevoll im Innenhof arrangiert. Dabei darf es ruhig ein wenig kitschig werden.
Mein Tipp: Wenn ihr einmal um diese Jahreszeit in Málaga sein solltet, lasst Euch nicht die Besichtigung der Corralones entgehen. Googelt einfach „Semana Popular de los corralones“ mit der entsprechenden Jahreszahl und Ihr findet u.a. eine Karte, auf der alle teilnehmenden Corralones eingezeichnet sind. Ganz wichtig, in jedem Corralón steht eine Spendenkasse. Eine Spende von einem Euro pro Person halte ich für angemessen – damit sie im kommenden Jahr noch schöner werden.
Unterwegs in der Hoya de Guadix
Letztes Wochenende habe ich einen Ausflug in die wüstenartigen Badlands von Granada unternommen, genauer gesagt in der Hoya de Guadix, nördlich der Stadt Guadix. Die Hoya de Guadix ist eine Hochebene, eingeschlossen von den Bergketten der Sierra Nevada im Süden, der Sierra de Baza im Osten, der Sierra Mágina im Norden und der Sierra Harana im Westen.
Definition aus Wikipedia: Die Erdoberfläche in Badlands ist durch leicht verwitternde Gesteine und offene Böden geprägt. Durch Wasser- oder Windeinwirkung werden vor allem Schiefertone, Tonsteine und Lehme rasch erodiert, was zur Entstehung der typischen Oberflächenformen führt. Wichtige geomorphologische Formen in Badlands sind Canyons, Schluchten und Hoodoos. Ein Badlands-Gebiet besteht überwiegend aus sich ständig erweiternden Schluchten und Tälern, zwischen denen scharfe Kämme stehen bleiben. Manche Badlands besitzen außerdem eine spektakuläre Farbgebung, die z. B. zwischen schwarzen/blauen Kohleschlieren und gelben/rötlichen Lehmablagerungen wechselt.
Das faszinierende an dieser Gegend sind die bizarren Formen und vor allem die Farben der verschiedenen Erdschichten und Gesteine. Weiterführende Informationen mit vielen Fotos findet Ihr in dem Blogbeitrag Die Badlands von Granada.
Die Höhlenwohnungen von Guadix
Ein weiteres Kuriosum sind die Höhlenwohnungen, die typisch für diese Region sind. Schon in den achtziger Jahren hatte mich dieser Anblick fasziniert, wenn man, je nach Standpunkt, eine Hügellandschaft mit hin und wieder einem weißen Schornstein und eine Fernsehantenne sah. Das vorherrschende weiche Tongestein ermöglichte diese billige und schnelle Art des Hausbaus. Man hat klein angefangen und wenn z.B. Nachwuchs kam, hat man einfach ein weiteres Zimmer gegraben. Die Höhlen bieten ein einzigartiges Wohnklima. Es herrschen dort immer 18° C, egal ob kalter Winter oder heißer Sommer.
Damals sind die „Höhlenbewohner“ von Ihren Höhlen in neu gebaute Häuser oder Wohnungen gezogen. Keiner wollte mehr in diesen arme-Leute-Häusern wohnen und viele der Höhlen verkamen. Ca. ein Jahrzehnt später kam der Trend auf, diese Höhlenwohnungen für den ländlichen Tourismus wieder herzurichten.
Natürlich war auch ich während meines Ausfluges in einer Höhle untergebracht. Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich habe nicht in einer Bärenhöhle mit Lagerfeuer und Strohbett gehaust. Bei den Höhlen der Cuevas La Granja handelt es sich um Ferienappartements mit allem Komfort: Hydromassagedusche, W-Lan Router in jedem Apartment, Kamin, Ceranfeld Herd, wer´s braucht TV, …
Einen großen Pool gibt es auch noch. Die Appartements sind geschmackvoll eingerichtet und Gastfreundschaft wird ganz groß geschrieben. Ich werde auf alle Fälle wieder kommen, denn ich habe noch längst nicht alles gesehen.
Tourismus in der Region
Die Region ist ohne Zweifels ein Must-visit für Landschaftsfotografen, die das Besondere Andalusiens suchen. Aber die Gegend hat noch viel mehr zu bieten: Es gibt mehrere Möglichkeiten, Wanderungen zu unternehmen; es gibt einen Stausee, in dem man baden und Kajak fahren kann (Bootsverleih vorhanden), einen Fahrradverleih für Moutainbiking, man kann Ausritte unternehmen, Weinverköstigungen in einer Höhlen-Bodega und vieles mehr.
Unser Angebot für diese Region
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Auf Entdeckungsreise in Andalusien
Letzte Woche war die aus Thüringen stammende Reisebloggering Hannelore Walluhn (hannelore.walluhn.de) auf Entdeckungsreise in Andalusien. Sie reist gerne um diese Jahreszeit um sich eine kurze Auszeit vom deutschen Winter zu geben. Auf Andalusien sei sie nur durch Zufall gestossen, als ihr der Wanderführer von Jürgen Paeger in die Hände fiel. Da sah Sie, dass Andalusien bei weitem nicht nur ein Reiseziel für Badeurlauber ist.
Schon Ende letzten Jahres erhielten wir eine Anfrage zu drei geführten Wanderungen im März 2015. Geführte Wanderungen und Ausflüge führen wir von September bis Mai durch, aber erst ab mindestens zwei (zahlenden) Teilnehmern. Für eine einzelne Person nur, wenn der-/diejenige über einen eigenen Wagen verfügt. Bei Hannelore war beides nicht der Fall. Sie reist alleine und bewegt sich im Urlaubsgebiet ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Keine Ahnung warum, ich habe dennoch zugesagt. Und ich habe es keinen Moment lang bereut. Erstens hatte ich die Möglichkeit, mal wieder für drei Tage die Büroarbeit zu schwänzen (obwohl diese dann später doch gemacht werden muß) und zweitens haben wir gemeinsam drei wunderschöne Tage bei schönstem Frühlingswetter genossen.
Der Torcal muß einfach sein
Als erste Tour hatte ich für den Dienstag den Torcal gewählt, weil dieser einfach ein Muß für Wanderreisende in Andalusien ist. Ich war bereits am Samstag davor dort gewesen um die Ammoniten Tour zu laufen. Obwohl die Sonne schien war es bitter kalt, so dass Daunenjacke, Mütze und Schal angesagt waren.
Am Dienstag mit Hannelore sah das ganz anders aus: Herrliches Frühlingswetter mit frühlingshaften Temperaturen. Mütze, Schal und Daunenjacke blieben im Auto. Mit dem Torcal hatte ich bei Hannelore einen Treffer gelandet. Sie war begeistert von den vielfältigen, bizarren Felsformationen. Wir konnten sogar hoch oben am Himmel ein paar Gänsegeier kreisen sehen und später sogar ein paar iberische Steinböcke.
Obwohl die Route nur 3,8 Km lang ist, hat sie es in sich. Der Pfad ist sehr felsig und uneben. Doch Hannelore erwies sich als erfahrene Wanderin mit guter Kondition.
Der Mirador de las Buitreras
Am nächsten Tag ging es dann nach Ardales zu dem Stausee Conde del Guadalhorce. Von hier aus führt eine Route zum Mirador de las Buitreras, einem kleinen Bergplateau oberhalb der Schlucht Desfilador de los Gaitanes. In dieser Schlucht, durch die der Caminito del Rey führt, brütet u.a. eine Kolonie Gänsegeier.
Abermals hatten wir schönstes Frühlingswetter, die Vögel zwitscherten munter und die Geier haben auch nicht lange auf sich warten lassen. Auf halben Weg hinauf hat dann auch noch ein Rudel iberische Steinböcke unseren Weg gekreuzt. So nahe hatte ich diese Tiere bis jetzt noch nicht erlebt. Obwohl sie uns wahrgenommen hatten, ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen und zogen, gemächlich äsend, ihres Weges.
Auch dieser Ausflug war, nicht nur für Hannelore sondern ebenso für mich, ein absolutes Highlight.
Das Gipfelkreuz des Juanar
Nachdem ich feststellen konnte, dass Hannelore absolut trittsicher und schwindelfrei ist und über eine ausgezeichnete Kondition verfügt, habe ich es gewagt, sie zu meinem nächsten Lieblingsort zu führen, den Juanar in der Sierra Blanca, oberhalb von Marbella. Obwohl diese knapp 6 Km lange Route im Internet oft als einfach bezeichnet wird, ist sie meines Erachtens doch nicht für Jedermann geeignet. Es geht sehr steil den Berg hinauf und das letzte Stückchen der Route geht schon fast ins Klettern über. Aber oben am Gipfelkreuz angekommen, wurden wir für unsere (relativ kurze) Strapaze mit einer atemberaubenden Fernsicht belohnt.
Trotz der Dunstschicht über dem Mittelmeer konnten wir deutlich die Bergkette entlang der Küste Afrikas ausmachen. Im Osten überragten die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada alle umliegenden Berge, unter erstreckte sich die Costa del Sol von Fuengirola bis Estepona und im Westen sah man den „Rock“ von Gibraltar und gegenüber die Berge von Tanger. Hannelore war hin und weg von der schönen Aussicht. Ihre Begeisterung ließ dann auch meine letzten Bedenken, diese Route ausgewählt zu haben, verschwinden.
So macht Wandern Spaß
Meine Vorannahme, Wandersleut und Naturliebhaber seien nette Zeitgenossen, hat sich mal wieder voll bestätigt. Im Nachhinein habe ich mich sehr gefreut, die Touren zugesagt zu haben. Wir hatten drei sehr schöne und erlebnisreiche Tage. Und da ich weiß, dass Hannelore an Andalusien gefallen gefunden hat, kann ich mir sehr gut vorstellen, sie hier bald wieder begrüßen zu dürfen. Ich würde mich freuen.
Gestern war mal wieder ein wunderschöner Tag zum Wandern. Diesmal zog es mich in die Sierra Blanca, genauer gesagt zum Refugio de Juanar.
Das Hinterland von Marbella und die Umgebung von Ojén, Monda und Istán wird von der Sierra Blanca y Canucha umfasst. Hier findet man viele gut ausgeschilderte Wanderwege. Diese Sierra ist entlang der Costa del Sol das dem Meer am nächsten gelegene Gebirge. Die höchsten Gipfel der Sierra überschreiten die 1.200 m. Da gibt es den Cerro del Lastonar mit 1.275 m, den Cerro de la Concha mit 1.215m, der Pico de Juanar mit 1.181 m um nur einige zu nennen. Die Sierra de Canucha weist eine artenreiche Flora und Fauna auf. Manche bezeichnen die Gegend als eine kleine Arche Noa, in der manche vom aussterben bedrohte Spezien aus der Tier- und Pflanzenwelt überlebt habt. Man findet hier z.B. wilde Orchideen und die spanische Igeltanne (Pinsapo), eine Tannenart, die es nur noch im Süden Andalusiens und im Norden Marokkos gibt.
Das Refugio de Juanar, einst ein Parador, heute Hotel und Restaurant, ist ein idealer Ausgangspunkt sowohl für anspruchsvolle Wanderung als auch für leichte Spaziergänge mit der ganzen Familie. Im Herbst tummeln sich hier auch viele Kastanien- und Pilzsammler. Vom Parkplatz aus gelangt man zu Fuß zu zwei sehr schönen Aussichtspunkten (Mirador) mit einer einzigartigen Aussicht einmal über Ojén und die Küste (Mirador del Corzo) und einmal über Marbella (Mirador del Macho Montés). Der Weg führt durch ein einzigartiges Tal, el Valle de Juanar, auch bekannt als der Olivar de Juanar. Diese Tal befindet sich inmitten des Massivs auf ca. 850 m Höhe, bestehend aus einer leichten Mulde umrahmt von hohen Bergen. Mit der Zeit entstand hier ein sehr fruchtbarer Boden auf dem sich eine vielfältige Vegetation entwickeln konnte. In seiner Mitte findet man einen hundert Jahre alten Olivar, umrahmt von Kastanien, Kirschen und Gruppen von Igeltannen.
Den Wanderfreunden bietet sich hier zwei schöne Wanderungen an: Einmal über Gipfel des Juanar (Cima la Cruz de Juanar) und einmal über den Salto del Lobo zum Gipfel La Concha. Es gibt noch weitere, wie z.B. der Weg nach Istán, aber diesen geht man nur one-way und muß dann schauen, wie man wieder zurück kommt.
Der Weg zur La Concha ist etwas für erfahrene Wanderer, denn am Ende erwartet einen eine Gratwanderung, die nicht ganz ohne ist. Hiefür sollte man sich den ganzen Tag Zeit nehmen (ca. 8,5 Std. Laufzeit, ca. 13 km) und entsprechend ausgerüstet sein. Auch der Rundweg über den Gipfel des Juanar hat den Schwierigkeitsgrad mittel – schwer, ist aber um etwas kürzer (ca. 6 km, knappe 3 Std. Wanderzeit). Beide Wanderwege sind recht gut ausgeschildert und markiert.
Da ich spät am Nachmittag alleine unterwegs war (sollte man nicht machen) und weit und breit keine Menschenseele mehr zu sehen war, bin ich dieses Mal nur den Wanderweg PR-A 168 hinaufgegangen, der sowohl zum Gipfel des Juanar als auch zur Concha führt. Nach ca. 3 Kilometern kommt man auf einen Kamm, dort trennen sich die Wege: Einer führt gerade weiter zur Concha und der anderer, biegt nach links ab, hoch zum Juanar. An dieser Stelle bin ich dann auch wieder den selben Weg zurück gegangen.
Wie man sieht, hat die Costa del Sol viel mehr zu bieten, als Strand und Meer. Nur wenige Kilometer Richtung Hinterland findet man bereits wunderschöne Naturlandschaften mit einer vielfältigen Fauna und Flora.
Weitere Fotos aus der Region findet Ihr in dem Blogbeitrag Ein Ausflug in die Sierra Blanca.
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Hier ist die komplette Tour als Rundwanderung aufgezeichnet.
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Mariposario Benalmádena
Kürzlich haben wir einen Ausflug in das Schmetterlinghaus in Benalmádena unternommen. Mein Ziel war es, meine neue Kamera auszuprobieren, doch leider habe ich die schönsten Exemplare gar nicht erst vor die Linse bekommen. Meine Entscheidung, trotz winterlicher Temperaturen die Jacke im Auto zu lassen war dafür genau richtig. In der Halle herrscht australisches Tropenklima. Der Eintritt an der Kasse kostet 10.- €, wer über die Webseite bucht, zahlt nur 7,50 €. Dafür kann man so lange bleiben und so oft rein und raus gehen, wie man möchte.
Bis zu 1.500 Exemplare sollen dort herumschwirren, gesehen habe ich davon höchstens ein Zehntel (was nicht heißen soll, dass der Rest nicht auch irgendwo versteckt war). Nun ja, war vielleicht nicht der richtige Tag. Die Lebensdauer dieser bunten Insekten beträgt ja auch nur 3 – 6 Tage.
Alle volle Stunde erklingt ein Glöckchen. Wer dem Läuten folgt, kommt in den Genuss eines Vortrages der dort arbeitenden Biologin. Erst auf Spanisch, dann auf Englisch, erzählt sie den Besuchern Wissenswertes über Schmetterlinge und Falter.
Neben Schmetterlingen gibt es auch noch zwei freilaufende Echsen, Schildkröten und ein Kameleon. Der arme Kerl ist leider eingesperrt, denn seine Lieblingsspeise sind Schmetterlinge. Und dann hüpft da auch noch ein kleines putziges Känguru umher.
Mein Fazit
Wenn ich auch nicht die spektakulärsten Exemplare vor die Linse bekommen habe, so ist das Schmetterlinghaus zweifellos einen Besuch wert. Es ist außerdem höchst lehrreich für Kinder. Gleich gegenüber befindet sich übrigens der größte Stupa Europas (eine Art buddhistischer Tempel) mit einer wunderschönen Aussicht auf die Costa del Sol.
Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 18:00 Uhr
Busverbindungen: Line 112 Málaga – Mijas; Linie 121 Mijas – Torremolinos; Linie 126 Benalmádena – Torremolinos.
Anfahrt mit dem Auto: A7 Ausfahrt 217
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